Die Fragen des Tages

Ja, in Rheinland-Pfalz arbeitet die erste Pflegekammer seit dem 1.1.2016. In Schleswig-Holstein ist das Kammergesetz beschlossen. Der Errichtungsausschuss bereitet die Registrierung und Wahl der erste...
Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes von 2002 ist Pflege (dreijährige Ausbildung auch in der Alten- und Kinderkrankenpflege) ein Heilberuf und fällt unter das Heilberufe(kammer)geset...
Die Pflichtmitgliedschaft in der Pflegekammer ist notwendig, weil die Selbstverwaltungsrechte nur dann an die Berufsgruppe der Pflegenden übertragen werden können, wenn sie nicht einer Minderheit ü...
Seit fast 20 Jahren sind engagierte Pflegekräfte, die sich berufspolitisch einsetzen, für eine Pflegekammer unterwegs. Fördervereine wurden gegründet, um die Politiker und weitere Pflegende für d...
Nein, eine Pflegegesellschaft, wie sie z. B. vom Forum Pflegegesellschaft in Schleswig-Holstein vorgeschlagen wird, wäre vor allem ein Interessenvertreter von Leistungsanbietern der Pflege. Die Leist...
Nein, dann ruht die Mitgliedschaft und damit auch die Beitragspflicht....
Der Beitrag zur Pflegekammer richtet sich nach dem Einkommen. Das Niedersächsische Sozialministerium hat einen Beitrag zwischen 4,00 Euro bis 8,00 Euro monatlich kalkuliert, der für eine funktionier...
Nein, die originären Aufgaben der Gewerkschaften bleiben von der Pflegekammer unberührt. Pflegekammern verhandeln keine Tarife und verhandeln auch sonst nicht mit den Arbeitgebern. Dieses Aufgabenfl...
Mitglied werden können nur mindestens dreijährig examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin...
Hierzu gibt es höchstrichterliche Entscheidungen, dass es legitim sein kann, Pflichtmitgliedschaften zu fordern.\r\n \r\nDas Grundrecht des Art. 2 Abs. 1 GG soll verhindern, dass Menschen von unnöt...
Nein, es können nur natürliche Personen Mitglied einer Heilberufekammer werden....
Die Alternative zu warten, bis der Staat, gewählte Politiker oder andere Entscheidungsträger Dinge regeln, die uns weiterbringen, ist keine Lösung. Seit fast zwanzig Jahren kämpfen Pflegende für ...
Nein, es geht nicht darum, überflüssige Posten zugunsten Einzelner zu schaffen, die daran verdienen, ohne eine sinnvolle Gegenleistung für alle von der Pflegekammer Betroffenen zu erbringen. Dieses...
Ihr Engagement ist sehr gefragt. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die am Aufbau der Pflegekammer deutlich werden:\r\n \r\n\r\nKammerversammlung\r\nKammervorstand\r\nAusschüsse und Arbeitskre...
Die Finanzierung von Fortbildungen, die durch eine Pflegekammer gefordert werden, wird oft durch Arbeitgeberverbände, wie dem bpa (Bundesverband Privater Anbieter Sozialer Dienste) gegen die Errichtu...

27.09.2013 Gründungskonferenz in Rheinland-Pfalz berät Gesetz für Pflegekammer

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Die zweite Sitzung der Gründungskonferenz zur Errichtung der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz fand am 18. September 2013 in Ludwigshafen statt. Schwerpunkte waren der vorliegende Entwurf des Heilberufsgesetzes und die Regionalkonferenzen, die dazu dienen sollen, die Pflegeenden zeitnah über die geplanten Änderungen des Heilberufegesetzes zu informieren.

 

Multiplikatoren in den einzelnen Einrichtungen sollen als Ansprechpartner für Fragen rund um die Pflegekammer zur Verfügung stehen. Bei den Regionalkonferenzen sollen auch Anregungen der professionell Pflegenden für die Aufgabenbereiche der zukünftigen Pflegekammer aufgenommen werden. Der Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz (DPO) unterstützt diesen Prozess in vielfältiger Weise und beteiligt sich aktiv an der weiteren Information der Pflegenden in Rheinland-Pfalz.

 

Dr. Markus Mai, Vorstand des DPO, ist als Stellvertreter von Sr. Basina in das Leitungsteam der Gründungskonferenz berufen worden. Mai sieht darin eine deutliche Würdigung durch den Minister für die aktive Arbeit der Befürworter im Vorfeld der Abstimmung zur Pflegekammer. Er schlussfolgert: „Es wird gleichermaßen ein Zeichen für die deutliche Einbindung der Interessen professionell und fortschrittlich Pflegender gesetzt.“

 

Lesen die Pressemeldung des Dachverbandes der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz (DPO).

 

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